Neuer Chor Stuttgart – Künstler für den Frieden Stuttgat e.V. – Mitglied im Baden-Württembergischen Sängerbund e.V.

Rückblick

Der Neue Chor hat seit seiner Gründung 1985 ein breites Spektrum historischer und zeitgenössischer Chormusik aufgeführt. Hier eine fast vollständige Übersicht:

2023, 23. Juli: Wasserwerke

Die umfassende Bedeutung des Wassers für den Menschen wurde in allen Kulturen auf wunderbare Weise zum Ausdruck gebracht. In Liedern, Gedichten, in Prosatexten, in der Malerei schenken sie dem Wasser ihre Aufmerksamkeit. Heute ist das Element Wasser auf vielfältige Art bedroht. Einzelheiten hier.

2022, 10. Juli: Matinee im Waldheim – Wasser & Liebe

Wir segeln durch die Jahrhunderte

2018, 8. Juli: Visio Pacis – Die Sehnsucht nach Frieden

Der Frieden und seine Zerbrechlichkeit ist das Thema dieses Konzerts. Der Chor präsentierte unter anderem Werke von Josquin de Prés (um 1450 – 1521), Camille Saint-Saens (1835 – 1921) und Francis Poulenc (1899 - 1963) bis hin zu zeitgenössischer Chorliteratur des tschechischen Komponisten Petr Eben (1929 – 2007) und des Norwegers Knut Nystedt (1915 – 2014). ergänzt wurde das Programm durch gesprochene Texte und Andreas Krennerich mit seinem Saxophon als Special Guest des Abends. Einzelheiten hier.

2017, 9. Juli: Anna Blume trifft Mona Lisa

Wie klingt ein dadaistisches Liebesgedicht? Was haben Ernst Jandl (1925-2000) und J.W. v. Goethe (1749-1832) gemeinsam? Gegensätze trafen in diesem Programm aufeinander. Gemeinsam ist den gesungenen Texten das Spiel mit der Sprache, dem Sinn, Unsinn oder Hintersinn. Einzelheiten hier.

2016, 24. Juli: Wer ist den schon zu Hause bei sich …

Flucht und Vertreibung, die Sehnsucht nach dem Ankommen und einer Heimat – das waren die Themen dieses Abends im Marmorsaal im Weißenburgpark, Stuttgart. Einzelheiten hier.

2015, 19. Juli: Cantos y Cuentos

Näheres zu dem Programm mit spanischer Chormusik der Jahrhunderte auf unserem Handzettel zur Aufführung im Marmorsaal im Weißenburgpark

2014, 6. Juli: Bieder Mensch Meier

Die Zeit des Biedermeier war eine musikalisch fruchtbare Zeit. Auch wenn wir das Lebensgefühl und die Träume vom Waldesrauschen und heimlicher Liebe am Brünnlein heute belächeln.Damals, ungefähr zwischen Wiener Kongress und 1848-er Revolution, brachten Texte und Musik Träume zum Ausdruck: die Sehnsucht nach einem Ausbruch aus gesellschaftlichen Verhältnissen, die als voller Zwänge empfunden wurden. Und zu den Komponisten gehörten die großen dieser Zeit, darunter zum Beispiel Friedrich Silcher und Fanny Hensel, die Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys. (Handzettel zum Programm)

2013, 21. Juli: Swing as swing can

Be-swing-tes aus acht Jahrzehnten. Von den Anfängen des Swing und dem »Java Jive« über Schlager der noch fernseharmen Nachkriegszeit, in denen die »Mimi nie ohne Krimi ins Bett« ging und der »Train« noch »Chooka-Chooka« machte, bis zu den »Riders on the storm« und darüber hinaus. Da zu mal mehr, mal weniger ernste lyrische Texte rund um das Thema Musik. Als Gäste: Bernhard Leitz und Tänzer der Swing Kultur Stuttgart. (Handzettel mit Einzelheiten)

2012, 30. Juni: das röcheln der mona lisa

… und andere Sprachüberraschungen. Martin Tiemann hat für uns Gedichte von Ernst Jandl arrangiert und vertont. Aufführung im Kulturwerk, Stuttgart Ost. (Unser Flugblatt zum Programm)

2011, 23. Juli: Ensaladas und andere Raritäten – Alte Musik aus Spanien

Wir haben einige Stücke des bei uns kaum bekannten katalanischen Renaissancekomponisten Mateo Flecha ausgegraben, sogenannte Ensaladas. Dazu weitere Chorstücke aus Spanien, und Orgelmusik aus dieser Zeit, gespielt von Martin Tiemann (Einzelheiten zum Programm)

2010, 18. Juli: Zwischen allen Stilen

Jubiläumsprogramm: Ein Rückblick auf ausgewählte Programme der vergangenen 25 Jahre, mit Anmerkungen zur Chorgeschichte und Gastbeiträgen der Rezitatorin Annegret Müller. (Einzelheiten zum Jubiläumsprogramm)

2009, 5. Juli: Waldesnacht und Weltgewühle

Ein Abend mit Liedern der Romantik und Einwürfen der Revolutionäre von 1848. Aufführung: Marmorsaal im Weißenburgpark, Stuttgart. (Programmbeschreibung)

2008, 9. November: … in der Stunde X

Komposition von Martin Tiemann nach Gedichten von Günter Eich. Uraufführung durch den Neuen Chor im Februar 2003 ( siehe Unterlagen). Wiederaufführung als Beitrag zum Gedenken an die Reichspogromnacht vor siebzig Jahren.

2008, 26. April: Galgenlieder

Martin Tiemann hat eine Auswahl der Gedichte von Christian Morgenstern vertont. Zusammen mit der Rezitatorin Annegret Müller. Uraufführung in der Alten Kelter Stuttgart-Vaihingen. (Einzelheiten zum Programm)

2007, 4. März: Ich brinn und bin entzündt

Weltliche Lieder aus dem 15. und 16. Jahrhundert von John Dowland, Johann Eccard, Hans Leo Hassler, Orlando di Lasso und anderen. Zusammen mit der Rezitatorin Annegret Müller. Aufführung in der Sankt-Antonius-Kirche in Stuttgart-Kaltental. (Einzelheiten zum Programm)

2006: De donde venís, amores?

Chormusik des Barock aus Spanien und Lateinamerika

2005: Ein Suaheli-Schnurrbarthaar – Nonsens a capella

Ein Programm mit einigen der Großen des Nonsens: Robert Gernhardt, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Kurt Tucholsky, vertont von Uli Führe, Johannes Matthias Michel, Einojuhani Rautavaara und von unserem Chorleiter Martin Tiemann. Zusammen mit der Rezitatorin Annegret Müller.

2004, 14. März: Himmlische Liebe und irdische Seufzer

Herz und Schmerz im 17. Jahrhundert. Musik und Texte zum Seufzen von J. Arcadelt, O. Lassus, G.P. da Palestrina, F. Pilkington, J. Bennet und anderen. A-capella-Programm zusammen mit der Rezitatorin Annegret Müller. Aufführung in der Nikodemuskirche Stuttgart-Botnang. (Einzelheiten zum Programm)

2003, 23. Februar: … in der Stunde X

Komposition von Martin Tiemann nach Texten von Günter Eich für Orgel, Percussion, Chor und Stimme. Zusammen mit der Percussionistin Cornelia Monske, der Rezitatorin Annegret Müller, dem Organisten Reiner Schulte und dem Ensemble Octavox. (Uraufführung; Presseunterlagen)

2002: Auf Teufel komm raus

Lieder rund um teuflische Themen und den »Diabolus in musica« von Vulpius über Schumann und Brahms bis Distler (siehe Bildergalerie).

2001: Franz Schubert: Messe in Es Dur

Schuberts Alterswerk, und ein Gloria, das Felix Mendelssohn-Bartholdy im Alter von 13 Jahren schrieb. Gemeinsam mit der Botnanger Kantorei.

2000, 19. November: Heimat – Fremde – Zuhause

Musikalisches Kooperationsprojekt mit jungen Migrantinnen und Migranten in Tübingen. Aufgeführt wurden zusammen mit dem Ernst-Bloch-Chor Tübingen zwei neue Stücke von Anne Tübinger: »Wo es auch sei« (Texte von Hilde Domin, Nelly Sachs, Elfriede Gerstl und Mascha Kaléko) und »Unruhe und Wachtraum« (Texte von Ernst Bloch). Die Aufführung im Landestheater Tübingen war ausverkauft.

2000: Er küsse mich mit dem Kuss seines Mundes

Liebeslieder von Lechner bis Lennon. Zusammen mit dem Ensemble Octavox und der Rezitatorin Annegret Müller.

1999: Chormusik aus Lateinamerika

A capella gesungene Werke des 16. bis 18. Jahrhunderts in deutscher Erstaufführung; »Misa Criolla« von Ariel Ramirez. (Zusammen mit der Gruppe »Wayra«)

1998: Franz von Suppè: Requiem – Missa pro defunctis

Ein lange vergessenes Werk, das manchen Zeitgenossen einen »zu heiteren und wenig religiösen Charakter« hatte und bis heute viele Hörer dem »Operettenkomponisten« nicht zugetraut hätten. (Zusammen mit der Botnanger Kantorei)

1998: Sub Olea Pacis et Palma Virtutis

Melodrama von Jan Dismas Zelenka. Krönungsmusik für Kaiser Karl VI., Prag 1723. Mit »Einwürfen« von Martin Tiemann. Wiederaufführung eines selten gespielten Werkes.

1997: Nosferatu

Komposition von Kunkel, Oser und Ritz (1995) zu dem Film von S.W. Murnau von 1922. Open-Air Aufführung bei den Stummfilmtagen Esslingen, deutsche Erstaufführung

1996: Komponistinnenprogramm

Stücke von Komponistinnen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart

1995: … denn meine Tage sind nur ein Hauch …

Thomás Luis de Victoria: Missa pro defunctis (Stuttgarter Erstaufführung)
und Antonin Dvorák: Messe D-Dur (Friedenskirche, Stuttgart, zusammen mit Ursula Herrmann, Orgel, und den Gesangssolistinnen und -solisten Stefanie Schwarz, Sopran, Irmhild Wicking, Alt, Mathias Schlachter, Tenor, und Martin Hermann, Bass)

Der Neue Chor Stuttgart in den Neunzigern

Der Neue Chor Stuttgart vor der Friedenskirche im Stuttgarter Osten. Das Foto entstand in den neunziger Jahren.

1994: Four Saints in Three Acts

Oper von Gertrude Stein und Virgil Thomson, europäische Erstaufführung

1993: Rundfunkaufnahme mit »Highlights«

aus verschiedenen Programmen

1992: Festkonzert 100 Jahre Friedenskirche Stuttgart

J. S. Bach: Missa F-Dur / I. Strawinsky: »Bläsermesse«

1992: »…Nimm freundlich den Fremdling mir auf!«

Er-Öffnungen mit Wort und Ton

1991: Er küsse mich mit dem Kuß seines Mundes

Liebeslieder von Lechner bis Lennon

1990: Re-Sponsorium

Satire zum Kultur-Sponsoring

1988: Das Sichere ist nicht sicher

»Magnificat« von Bach und »Die Mutter« von Eisler/Brecht in einer Aufführung

1988: Dritte-Welt-Oratorium

Collage aus Liedern, Texten, Tonaufzeichnungen und Bildern

1987: Die Mutter

Kantate von Hanns Eisler / Bertold Brecht

1986: America Insurrecta – aufständisches Amerika

Musik aus und über Lateinamerika nach einem Text von Pablo Neruda und der gleichnamigen Komposition für Chor und Orchester von Fernando Garcia

1986: Gegen den Krieg

Historische und zeitgenössische Chormusik mit Tonaufzeichnungen und Textmontagen um eine Science Fiction Story

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Letzte Änderung: 13.06.2024

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